
BlueTex SiebdruckFarbbrillant und universell einsetzbar Beim Siebdruckverfahren handelt es sich um eine konventionelle Technik, mit der wir einen hohen Prozentsatz unserer Textilveredelung abdecken. Sie kommt vor allem deshalb oft zum Einsatz, weil beim Bearbeiten das Textil geschont wird und der Aufdruck auf Wunsch bis zu 90° C waschbeständig bleibt. Unsere Vorarbeiten: Die Herstellung von Filmen und Sieben Im ersten Schritt übergeben Sie uns das von Ihnen gewünschte, aufzudruckende Motiv als digitale Vorlage. Von diesem Logo erstellen wir für Sie von jeder einzelnen der vier Grunddruckfarben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) einen Rasterfilm. Durch diese sogenannte „Rasterseparation“ entstehen vier Filme, mit denen später alle Farben erzeugt werden können. Somit ist die Wiedergabe Ihres Logos in brillanter Darstellung garantiert. Bei den Filmen gilt übrigens das gleiche Prinzip wie beim Bildschirm: Je mehr Punkte das Bild enthält, desto feiner ist das Raster und damit auch später die Darstellung. Sollten Sie dunkle Textilien ausgewählt haben, so muss zusätzlich ein sogenannter „Weißdeckerfilm“ erstellt werden. Dieser erzeugt später dann die Weißfläche auf dem Textil und gewährleistet eine optimale Farbbrillanz. Aus den so individuell angefertigten Filmen werden nun entsprechende Siebe (auch Schablonen genannt) hergestellt – pro zu druckender Farbe jeweils ein Sieb. Nach der Entwicklung des Siebs bleibt die Stelle offen, auf der der Film lag und später die Farbe durch den Sieb gerakelt werden kann. So funktioniert’s: Der Druck Die Siebe werden nun auf einer Textildruck-Maschine eingerichtet und eingedruckt, bis die Position und der Ton der einzelnen Farbe genau passt. Bei kleineren Auflagen nutzen wir unsere Handmaschine, bei mittleren und größeren Auflagen kommt unser Textildruckautomat zum Einsatz. Mit dieser Maschine können wir bis zu 500 Teile pro Stunde fertigen, unabhängig von der Anzahl der eingesetzten Farben. Die Farbe, die durch das Sieb gerakelt wird, verbindet sich bei der Trocknung optimal mit dem Textil. Da die Farbe die Textilfaser wie eine Kammer umschließt, ist das Ergebnis ein hoch belastbarer Textildruck. Deshalb eignet sich das Siebdruckverfahren für die brillante und beständige Wiedergabe von nahezu allen Motiven. Auch Sonderfarben wie Metallic, Glitter, Neon, Nylon und viele mehr sind möglich. Hinzu kommt die Möglichkeit des sogenannten Schneideverfahrens, auch Cutting- oder Flexdruck genannt. Es dient oft dazu, Miniauflagen von unter 15 Stück zu bedrucken. Dieses Verfahren wird oft von kleineren Textilveredlern angewandt, die nicht über eine große Textildruckanlage verfügen und Direktdruck-Aufträge in größeren Auflagen nur weiterleiten. Ihre Vorteile
Unser Tipp für Sie Prüfen Sie bei Ihren Anfragen, ob andere Textilveredler den Siebdruck tatsächlich im eigenen Hause durchführen. Bei uns können Sie sich darauf verlassen! |